
Tag 13 von Thomas
Heute stand Entspannung auf dem Programm. Nach dem gestrigen Abschlusstraining fühlte ich mich etwas müde. Nach ergiebigem Ausschlafen traf ich mich mit meinem Coach Michel Roth für Videoanalysen. Wir besprachen zusammen den genauen Schlachtplan für morgen. Dieser ist nicht wirklich neu, da wir ihn schon seit rund zwei Jahren erarbeitet haben. Da das Wetter morgen eine Rolle spielen kann, heisst es flexibel und für jede Situation bereit sein. Genau das haben wir auf der Wasserschanze immer wieder trainiert, nichts neues also. Ich bin voller Selbstvertrauen und Zuversicht und freue mich riesig auf morgen.
Am Mittag habe ich mir mit meinen Teamkollegen das Eishockey Spiel Schweiz - USA angeschaut. Ein super Spiel der Schweizer, leider hat es nicht ganz gereicht. Zusammen mit meiner Familie genossen wir das Freestyle Aerials Finale der Frauen in einer Bar. Das Niveau war unglaublich und meine Teamkollegin Lydia Lassila (Australien) hat gewonnen. Für diese hervorragende Leistung möchte ich vor allem auch Michel Roth gratulieren. Dies ist nun schon seine fünfte Goldmedaille an Olympischen Spielen als Trainer, wahnsinn!!Er ist und bleibt der beste Freestyle Trainer der Welt!
Tag 12 von Andreas
Gestern Abend stand das Qualifikationsspringen auf dem Programm. Ich hatte super trainiert und fühlte mich ready für den Wettkampf, leider verpasste ich beim ersten Sprung den Absprung leicht und so fehlten schlussendlich rund 8 Punkte zum Finaleinzug. Die grosse Entteuschung kommt momentan immer wieder hoch, aber so ist Sport nun einmal. Heute Morgen wurde mir bewusst, dass die Saison nun gelaufen ist. Plötzlich steht man da ohne grosses Ziel vor den Augen, ein sehr spezielles Gefühl.
Am Mittag machten wir uns auf den Weg um die Eishockey Nati gegen Weissrussland zu unterstützen.
Tag 11 von Thomas
Ich halte mich heute kurz, da es schon ziemlich spät ist. Heute Abend hat die unsere Qualifikaiton stattgefunden. Ich habe mich als 3. für das Finale qualifiziert. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Das Resultat spielt allerdings keine Rolle, da am Donnerstag alles wieder bei Null beginnt. Den anderen Schweizern lief es leider nicht nach Wunsch. Andreas verpasste als 14. das Finale nur ganz knapp!! Schade. Renato zeigte einen super zweiten Sprung, hatte bei der Landung des ersten Sprunges allerdings etwas Mühe. Christian wurde 16.
Bis kurz vor dem Wettkampf Training war ich sehr nervös. Aber nach dem ersten Trainingssprung fand ich die notwendige Lockerheit und Zuversicht für meine Wettkampfsprünge. Morgen steht nochmals ein Training auf dem Programm. Am Mittwoch ist Ruhetag für mich (Finale der Frauen, leider ohne Schweizer Beteiligung) und am Donnerstag findet dann das Finale statt.
Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit für alle die vielen Glückwünsche und Gratulationen bedanken. Sorry, wenn ich noch nicht überall geantwortet habe. Aber die Nachrichten sind angekommen und ich habe mich sehr über den riesigen Support aus der Schweiz gefreut!!!!Gute Nacht und bis bald.
Tag 10 von Andreas
Kurz vor Mittag hab ich mich mit meinem Vater, meiner Schwester und meiner Freundin vor dem Olympischen Dorf getroffen. Die Drei standen auf der Besucherliste des Dorfes für den heutigen Tag. Als erstes gabs im Food-Bereich "Zmittag" bevor ich meine Gäste durch das Dorf führte. Beim betreten unseres Appartements (Thomas Lambert, Renato Ulrich, Christian Hächler und ich), stellte meine Freundin sofort fest "Man sieht auf den ersten Blick, dass hier die Jungs wohnen"... :-) Im Anschluss zeigte ich die riesige Dachterasse unseres Wohnblockes, wo wir die herrliche Aussicht über Vancouver genossen.
Am späteren Nachmittag stand das Abschlusstraining auf dem Programm. Trotz super Bedingungen konnten wir leider auch heute nicht all zu viele Trainingssprünge absolvieren. Das "nachfüllen" der Landung braucht bei diesen warmen Temperaturen sehr viel Zeit. Mein Training war nicht wirklich stark, dennoch bin ich sehr zuversichtlich für Morgen. Wir Schweizer stehen mit einem sehr starken Team am Start und sind alle bereit endlich auch aktiv mit dabei zu sein!
Tag 8 von Thomas
Super-Simi gewinnt zum vierten Mal Olympiagold!! Herzliche Gratulation. Zusammen mit der halben Schweizer Olympiadelegation haben wir in der Cool and Clean Lounge Simis Goldsprünge geschaut. Heute morgen fand die Quali unserer Damen in Cypress Mountain statt. Leider qualifizierte sich sowohl Evy als auch Tanja nicht fürs Finale. Grosses Pech hatte Evy bei ihrem zweiten Sprung. Schade.
Heute Nachmittag kam meine Freundin und meine Familie in Vancouver an. Ich geniesse eine super Unterstützung hier in Vancouver. Morgen können wir auch endlich wieder trainieren. Am Abend findet das Abschlusstraining in Cypress statt. Ich freue mich sehr, dass es bald endlich los geht. Hier in Vancouver ist man gefährdet den Fokus auf das wesentliche zu verlieren. Das Rahmenprogramm in Vancouver und rund um die Olympischen Spiele ist riesig. Aber ich habe mich gut auf diese Situation vorbereitet und einen sehr guten Mix zwischen Konzentration und Erholung gefunden. Meine Nervosität hielt sich bisher in Grenzen, aber langsam beginnt sie zu steigen und das ist auch gut so.
Tag 8 von Andreas
Das heutige Training wurde gestern Abend leider überraschend abgesagt und so stand heute in erster Linie relaxen auf dem Programm. Um 11 Uhr traf ich mich mit unserem Coach Michel Roth zur Video Analyse des gestrigen Trainings und kurz darauf zum Mentaltraining mit Viviane. Nachmittags machte ich mich bei herrlichem Wetter auf den Weg Richtung Hafen wo ich mich mit meiner Freundin, meiner Schwester und der Schwester von Thomas traf. Am Hafen, nahe dem Olympischen Feuer, fühlt man sich wie am "Zürifäscht", Menschen soweit das Auge reicht. Unser Ziel war das Aquarium im Stanleypark welches wir dank dem ausgezeichneten Orientierungssinn meiner drei Begleiterinnen auch problemlos fanden. Das Aquarium ist nicht riesig, aber dennoch eine sehr willkommene und entspannende Abwechslung zum ganzen Olympia Trubel in der Stadt.
Morgen früh um 10 Uhr (Schweiz 19 Uhr) findet die Skiakrobatik Damen Qualifikation in Cypress statt. Thomas und ich werden wohl nicht nach Cypress fahren um den Wettkampf vor Ort zu sehen, zeitlich ist dies leider etwas stressig. Wir werden den Wettkampf im Olympischen Dorf mitverfolgen und von hier aus die Daumen für unsere beiden Schweizerinnen drücken!! Im Anschluss an dieses Springen werden wir uns auf den Weg ins Stadion machen um die Schweizer Hockeyspieler gegen Norwegen zu unterstützen. Dank Thomas haben wir für das Spiel super Logenplätze erhalten.
Tag 7 von Thomas
Gestern nach meinem ersten Training machte ich mich sofort auf zum Snowboard Halfpipe Finale. Ich montierte meine Jogging Schuhe und nutze die kurze Distanz (rund 1 km) zwischen der Aerials Anlage und dem Halfpipe Stadion als Auslaufmöglichkeit nach dem Training. Bei der Halfpipe angekommen, sah ich gerade noch Iouris ersten Run. Da ich zu spät kam, wiesen mich die Platzanweiser auf eine Art Medien Tribüne, wo ich auch andere Schweizer Athleten traf. Vor uns sass ein jung gebliebener schon etwas älterer Herr, von welchem immer wieder diverse Leute Autogramme haben wollten. Ich hatte zuerst keine Ahnung um wen es sich handelte. Ein begeisteter Volunteer erklärte mir, dass vor mir die Skateboard Legende Tony Hawk sitze. Vom Niveau und vor allem von der unglaublichen Höhe der Snowboarder war ich sehr beeindruckt. Vor allem Whites zweiter Run war unglaublich. Schade, dass es Iouri nicht ganz gereicht hat.
Heute Morgen traf ich per Zufall Pascal Couchepin in unserer Cool and Clean Lounge. Er wollte sich vor Ort persönlich einen Eindruck verschaffen. Herr Couchepin war bei sehr guter Laune und überraus freundlich. Ich musste beim Gespräch all meine französisch Kenntnisse auspacken. Danach war Mittagessen und Trainingsvorbereitung angesagt. Mit meinen Trainingssprüngen bin ich eigentlich zufrieden. Ich hatte allerdings noch Mühe mit den Landungen. Die Landung hier ist rund zwei Grad steiler als wir es uns von den vergangenen Wettkämpfen gewohnt sind. Ich benötige jeweils einige Sprünge um mich an die neuen Bedingungen anzupassen. Ich fühle mich aber sehr locker und bin zuversichtlich für den Wettkampf am Montag.
Die warmen Temperaturen bereiten auch den vielen Helfern unserer Anlage einige Sorgen. Vor allem der Schnee in der Landung ist sehr körnig. Die Landung ist dadurch extrem weich. Nach jedem Sprung hat es riesige Krater in der Landung. Dadurch zog sich unser Training auch in die Länge. Die Organisatoren versuchten die Landung mit Wasser kompakter hin zu kriegen. Aus Angst, dass der Schnee knapp wird, hat das Vanoc unser morgiges Training gestrichen. So bleibt uns noch ein Training am Sonntag als Wettkampfvorbereitung.
Tag 6 von Andreas
Heute morgen hatten wir bereits um 9 Uhr den ersten Termin im House of Switzerland Vancouver. Auf dem Programm stand eine kurze Pressekonferenz zusammen mit dem Skicrossteam und gemeinsames Morgenessen. Thomas und ich machten noch einen kleinen Abstecher in die Stadt.
Nach dem Mittagessen mussten wir uns bereits auf den Weg nach Cypress Mountain machen, wo um 16 Uhr das Herren Training startete. Verglichen mit dem ersten Training am Vortag war heute bedeutend mehr los. Durch die vielen Athleten und warmen Wetterbedingungen entstanden grosse Wartezeiten. Leider konnten wir in den 2.5h nur 3-4 Sprünge absolvieren.
Im Anschluss ans Training war ich mit meiner Freundin und meiner Schwester im House of Switzerland zum Fondue Essen verabredet.
Tag 5 von Thomas
Der Tag begann mit einer positiven Überraschung: Nach dem Ausschlafen und dem Frühstück ging ich in unsere Cool and Clean Lounge um die Qualifikation der Boardercrosserinnen auf dem grossen Fernseher zu schauen. Dort traf ich einige der Schweizer Bobfahrer, welche uns aus Whistler einen Besuch abstatteten und am Mittag Tickets für das Eishockey Spiel Schweiz-USA hatten. Wie es der Zufall wollte, hatten Sie noch zwei zusätzliche Tickets. So kam es, dass Andreas und ich uns schnell auf den Weg zum Eishockey Stadion machten, um das Spiel live vor Ort mitzuverfolgen. Die Stimmung im Stadion war genial. Es waren sehr viele Schweizer Fans vor Ort, welche zumindest zu Beginn des Spiels für einen guten Support sorgten. Die Schweiz verlor das Spiel leider mit 3:1.
Danach gingen wir zurück ins Olympische Dorf. Andreas musste sich sofort fürs Training bereit machen. Da ich nach dem intensiven Training in Mont Gabriel noch etwas müde war, entschied ich mich das erste Training auszulassen. Am Nachmittag schaute ich mir vor dem TV zusammen mit den Schweizer Curlern das Spiel der Schweizer Curlerinnen gegen Kanada an. Dabei erhielt ich eine intensive taktische Schulung. Ich würde mich nun bereits als Curling Experte bezeichnen :-). Nach einem Ausdauertraining auf dem Fahrradergometer und dem Nachtessen im Foodzelt ist schon bald Nachtruhe angesagt. Morgen müssen wir früh raus, da wir am Morgen im House of Switzerland einen Medientreff haben.
Die Stimmung im Olympischen Dorf und in Vancouver ist wirklich gewaltig und kein Vergleich zu den Olympischen Spielen in Turin. In Vancouver sind sehr viele Strassen abgesperrt und nur für Fussgänger zugänglich. Jeden Tag gibt es viele Livekonzerte und Public Viewings der Wettkämpfe. Wenn die Kanadier Medaillen gewinnen (sie haben bereits fünf gewonnen), dann geht so richtig die Post ab.
Tag 4 von Andreas
Gestern Abend, mit rund vier Stunden Verspätung, konnten Thomas und ich unser Zimmer im Olmypischen Dorf beziehen. Nach dem Morgenessen schauten wir in uns in der Schweizer Cool and Clean Lounge die Herren Abfahrt mit der Siegesfahrt von Didier Défago an. Im Anschluss versuchte ich mal einen Überblick über all meine neuen Kleider und Schuhe zu gewinnen. Dem Dresscode entsprechend angezogen machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Das Olympiafieber ist hier definitiv angekommen, überall herrscht eine super Stimmung! Das Schweizer Dress ist beliebt, überall bekommen wir Komplimente und werden fotografiert…unauffälliges Bewegen in Vancouver wird für die kommenden zwei Wochen definitiv nicht möglich sein. Kaum aus dem Skytrain ausgestiegen erreicht uns per SMS bereits der nächste Höhepunkt, Dario Cologna gewinnt die dritte Goldmedaille für die Schweiz!
Nach dem kleinen Ausflug in die Stadt geht’s zurück ins Olympische Dorf, um 19 Uhr steht ein Team Meeting auf dem Programm und danach wird’s Zeit die verschiedenen „Foodbereiche“ genauer unter die Lupe zu nehmen.
Tag 3 von Thomas
Nun geht es los. Heute reisen wir nach Vancouver. Seit dem gestrigen Abschlusstraining in Mont Gabriel ist meine Vorfreude auf die Olympischen Spiele ins Unermessliche gestiegen. Gestern haben wir nach den letzten Sprüngen schnell unsere Sachen zusammengepackt, damit wir im Hotel vor dem TV Simis Goldsprünge mitverfolgen konnten. Ich glaube das Simis Resultat einen sehr guten Einfluss auf die Leistungen der Schweizer Olympiadelegetion haben wird. Die Stimmung im Olympischen Dorf wird sicher genial sein. Bis wir dort ankommen, dauert es noch einige Stunden. Denn wir sitzen in Montreal fest. Unser Flugzeug war nicht flugtauglich. So müssen wir drei Stunden auf den Ersatzflieger warten. Um die Zeit zu überbrücken, haben wir uns in die Air Canada Lounge gemogelt. Kanada ist im Olympiarausch, da darf man ruhig mal den Sportlerbonus ausnutzen :-)
Tag 2 von Andreas
In Vancouver dürfen wir Schweizer bereits die erste Goldmedaille von Simi feiern, doch Thomas und ich sitzen noch immer in Mt. Gabriel. Es hat sich definitiv gelohnt noch weitere zwei Trainingstage in Gabriel zu bleiben, aber nun wird's Zeit nach Vancouver zu reisen. Ich konnte den ganzen Rummel rund um Olympia sehr gut beseite schieben, aber spätestens seit ich die Eröffnungsfeier im TV schauen musste, will ich nur noch eins....ab nach Vancovuer!!!
Heute beim Abschlusstraining hatte ich nur das Ziel, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad der Sprünge, mit einem möglichst guten Bauchgefühl das Trainingscamp zu beenden. Bei traumhaftem Wetter und sehr warmen Temperaturen konnte ich nochmals Selbstvertrauen tanken und ein erfolgreiches Trainingslager abschliessen. Thomas hatte eine etwas schwierigere Aufgabe für das heutige Training. Geplant war zum ersten Mal seinen neuen Sprung "Rudy-Randy-Full" (Dreifachsalto mit fünf Schrauben) auf Schnee zu springen. Diese Aufgabe hat er auf eindrückliche Weise gelöst. Gleich zweimal zeigte er zum Abschluss des Trainings den neuen Sprung, herzliche Gratulation nochmals an dieser Stelle! Mit Thomas und mir sind wir Schweizer die einzige Nation mit zwei Springer die diese Schwierigkeit auf Schnee springen. Ganz nach dem Motto "Go big or go home" kann ein Dreifachsalto mit fünf Schrauben am Schluss den kleinen Unterschied zwischen "Top" oder "Flop" ausmachen!
Morgen Vormittag werden wir uns auf den Weg nach Montreal machen, wo unser Flieger um 13.40 nach Vancouver abheben wird.. Wir beide sind nun definitiv heiss auf die Spiele und freuen uns auf unvergessliche Momente in Vancouver!!
Tag 1 von Thomas
Heute beginnen die Olympischen Spiele in Vancouver!!! Unsere Strasse nach Vancovuer haben wir aber noch nicht komplett hinter uns. Denn wir befinden uns nach wie vor im Trainingscamp in Mont Gabriel. Auch Andreas hat sich dazu entschieden, die super Trainingsbediungen hier auszunutzen. Er fliegt mir mir und unseren Coaches am Sonntag nach Vancouver. Morgen ist unser letzter Trainingstag. Wir konnten hier wirklich super trainieren. Die Trainingsbedingungen hätten besser nicht sein können. Die Anlage ist nach wie vor in Top Zustand und das Wetter herrlich. Einige aktuelle Trainingssprünge könnt ihr unter folgendem Link anschauen.
Zurzeit schaue ich mir die Eröffnungsfeier an. Der Entscheid nicht an die Eröffnungsfeier zu gehen, ist mir sicherlich sehr sehr schwer gefallen. Aber für mich waren die zusätzlichen Trainingstage sehr wertvoll. Soeben ist die Schweizer Delegation ins Stadion eingelaufen. Das war für mich ein unglaublich emotionaler Moment. Jetzt geht es los!!! Die Vorfreude auf Vancouver ist ins unermessliche gestiegen. Let the games begin!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Sendung Einstein des Schweizer Fernsehens bringt in ihrer nächsten Ausgabe einen Beitrag über uns Skiakrobaten. Das Thema des Beitrags ist "Wie Skiakrobaten den Überblick behalten". So hat uns ein Team des Schweizer Fernsehens während den letzten Jahren mehrere Male im Training besucht. Der Bericht wird nun am kommenden Donnerstag, 18. Februar um 21 Uhr auf SF1 ausgestrahlt.
Thomas hat im Abschlusstraining in Mont Gabriel zum ersten Mal den Rudy-Randy-Full (3 Saltos mit fünf Schrauben, 1,5 Schrauben im ersten Salto, 2,5 Schrauben im zweiten Salto, 1 Schraube im dritten Salto) auf Schnee gesprungen. Thomas ist der erste Athlet, welcher diesen Sprung mit dieser Schraubenaufteilung auf Schnee gesprungen hat. Diesen ersten Sprung könnt ihr euch hier anschauen.
Ryan St. Onge, der Freestyle Aerials Weltmeister von 2009 erklärt in folgendem Beitrag seinen auf der Webseite der New York Times einen seiner Spünge, den DoubleFull-Full-Full.
Beitrag NY Times
Thomas und Andreas verfügen noch über wenige Tickets für die Qualifikation (22. Februar) und das Finale (25. Februar) der Skiakrobaten (Herren) in Cypress Mountain. Falls jemand Interesse hat, so soll er doch so schnell wie möglich ein Mail an: info(at)roadtovancouver.ch senden.
Eine anhaltende Wärmeperiode in Vancouver hat das Organisationskommittee der Olympischen Spiele in Vancouver (VANOC) dazu gezwungen, in Cypress Mountain, dem Hausberg von Vancouver und Austragungsort der Snowboard und Freestyle Wettkämpfe, das Notfall Szenario auszupacken. Seit November wurde wann immer möglich Kunstschnee produziert und gelagert. Zudem wurde das Skigebiet Mitte Januar für Touristen geschlossen. Seit nun mehr als zwei Wochen sind 45 Helfer 24 Stunden am Tag im Einsatz, damit die Wettkämpfe Olympiawürdig ausgetragen werden können. Bisher wurden 300 Lastwagen Ladungen Schnee vom nahe liegenden Mount Strachan nach Cypress gefahren. Zudem wurden über 1000 Strohballen als Schneeersatz auf dem Wettkampfgelände in Stellung gebracht. Diese wurden mit Helikoptern an die richtige Position geflogen. Nun sollte alles rechtzeitig bereit sein. In 10 Tagen finden in Cypress Mountain bereits die Buckelpisten Wettkämpfe statt.
Unter folgendem Link findet ihr alle Schweizer Teilnehmer der Olympischen Spiele in Vancouver.
Schweizer Delegation für Vancouver
Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic hat für die Olympischen Spiele in Vancouver sechs Skiakrobaten (Freestyle Aerials) nominiert. Dies sind: Evelyne Leu, Tanja Scherer, Christian Hächler, Andreas Isoz, Thomas Lambert und Renato Ulrich. Somit kann auch Andreas Isoz die Reise nach Vancouver antreten. Er hatte die vorgeschriebenen Qualifikationskriterien um einen Rang verpasst.
Andreas und Thomas freuen sich riesig auf die Olympischen Spiele. Nun steht nochmals eine Woche Training in Mont Gabriel (Nähe Montreal) auf dem Programm, bevor es dann ab nach Vancouver geht.
Beim Weltcup in Mont Gabriel hat Thomas Lambert den 5. Platz erreicht und damit die Selektionsrichtlinien von Swiss Olympic für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllt. Thomas zeigte in der Qualifikation einen Rudy-Rudy-Full (dreifach Salto mit vier Schrauben), welcher er sicher stand. Als 9. erreichte er das Finale der besten 10 Athleten. Danach hatten alle Finalisten nochmals zwei Sprünge. Die Schweizer erzielten eine super Mannschaftsleistung. Renato Ulrich wurde 3., Christian Hächler 4. und Thomas belegte den 5. Rang. Die Bedingungen im Finale waren schwierig und von sich ständig wechselnden Winden geprägt. Christian Hächler qualifizierte sich mit diesem Resultat ebenfalls für die Olympischen Spiele, herzliche Gratulation.
Andreas Isoz verletzte sich am Freitag im Training bei einem Dreifachsalto mit fünf Schrauben (Full-doubleFull-doubleFull) bei der Landung am Knie. Er zog sich eine leichte Zerrung des Innenbands zu. Nach intensiver Betreuung durch unsere Physiotherapeutin Viviane Scherler konnte Andreas am Wettkampf teilnehmen. Er erwischte einen super Sprung, welchen er aber leider knapp nicht stehen konnte. So musste er sich mit dem 17. Rang begnügen. Der Schweizerische Skiverband Swiss-Ski hat nach diesem Resultat von Andreas sofort einen Antrag bei Swiss Olympic deponiert,Andreas trotzdem für die Olympischen Spiele in Vancouver zu selektionieren. Andreas hat die komplette Qualifikation als 10. und 13. zweimal nur knapp verpasst. Zudem hat er einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben auf Schnee gesprungen, was in dieser Saison erst ein anderer Athlet, nämlich der US-Springer Jeret Speedy Peterson, gemacht hat. Dies könnte für Vancouver ein entscheidender Vorteil sein. Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic entscheidet bis spätestens am Dienstag über das Qualifikationsgesuch von Andreas.
Das kleine Skigebiet liegt rund eine Autostunde nordwestlich von Monteral. An den Ort Mt. Gabriel haben Thomas und Andreas beide gute Erinnerungen. Thomas konnte im letzten Jahr hier auf dieser Schanzenanlage seinen ersten Weltcuppodesplatz feiern. Ebenfalls vergangenes Jahr stand Andreas nach dem ersten Durchgang auf dem vielversprechenden zweiten Platz, musste sich schlussendlich jedoch mit Rang sechs begnügen. Das Schweizer Team reiste am Samstag mit dem Auto von Lake Placid nach Montreal. Das erste Training findet am Mittwoch statt und der Wettkampf wird am Samstag ausgetragen. Zurzeit regnet es in Güssen, aber ab morgen sollte es kälter (bis -20 Grad) werden.
Am vergangenen Freitag wurde in Lake Placid (NY, USA) der zweitletzte Weltcup vor den Olympischen Winterspielen ausgetragen. Die Vorbereitungen liefen Thomas und Andreas nach Wunsch, beide zeigten sehr gute Trainingsleistungen. Leider wollte es am Wettkampf auch diese Woche nicht so wie gewünscht. Thomas Lambert zeigte einen wunderschönen Rudy-Rudy-Full, konnte diesen jedoch nicht schön stehen. Thomas musste als dritter in den Wettkampf starten. Da sich die Anfahrtsgeschwindigkeit zwischen dem Training und dem Wettkampf änderte, kam Thomas mit einer zu grossen Anfahrtsgeschwindigkeit in die Schanze. „Trotz dem schlechten Resultat bin ich mit meinen Sprüngen sehr zufrieden. Bei einer Outdoor Sportart gibt es immer Faktoren, welche man nicht kontrollieren kann. Das muss man akzeptieren. Trotzdem habe ich mir in Lake Placid das Vertrauen in meine Sprünge zurückholen können. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich und motiviert für den nächsten Wettkampf. In Mont Gabriel bin ich immer gut gesprungen. Aus diesen guten Resultaten kann ich viel Selbstvertrauen schöpfen.“
Etwas später ins Rennen gestartet war Andreas Isoz. Er erwischte im Absprung zu wenig Rotation und musste dadurch im letzten Salto leicht die Beine anziehen. Dank der sauberen Landung erhielt Andreas von den Punktrichtern 113.28 Punkte was für den undankbaren 13. Platz reichte. „Das harte am Resultat war nicht unbedingt der 13. Platz sondern die 30 Sekunden nach dem Sprung als ich glaubte sicher in den Top 12 zu sein und die Olympiaquali definitiv im „Sack“ zu haben. Grundsätzlich sollte man sich mit einem solchen Resultat nicht lange beschäftigen. Trotzdem musste ich nach dem Wettkampf mal kurz die Weltcup Ranglisten der Vergangenheit anschauen. In den vergangenen vier Jahren gab es inklusive diesem Wettkampf vergangenes Wochenende nur gerade vier Wettkämpfe wo man mit dieser Punktezahl nicht das Final erreicht hat. Nun ja, wirklich weiter helfen mir Statistiken in diesem Moment auch nicht, darum heisst es nun volle Konzentration auf Mt. Gabriel.“
Die Olympischen Winterspiele 1932 und 1980 wurden in Lake Placid abgehalten. Zusammen mit St. Moritz (Schweiz) und Innsbruck (Österreich) ist Lake Placid einer von nur drei Orten, die zweimal die Olympischen Winterspiele ausrichteten. Lake Placid ist eine kleine und ziemlich veraltete Stadt im Bundesstaat New York unweit von der kanadischen Grenze (drei Autostunden bis Montreal). Die Stadt hat aber sehr viel Charme. In Lake Placid finden jeder Jahr sehr viele Sportveranstaltungen statt (Bob, Skeleton, Rodeln, Skiakrobatik, etc.). Am Freitagabend wird unser nächster Weltcup ausgetragen.
Von Salt Lake City sind wir via Denver nach Montreal gereist. Leider hatten wir zeitlich sehr unglückliche Verbindungen und so waren wir von „Haustüre bis Haustüre“ gute 17h unterwegs. Zu allem Übel hatte in den kleinen Flugzeugen nur ein kleiner Teil unseres Gepäckes Platz gefunden und so standen wir in Montreal ohne Skisäcke da. Nicht nur das Schweizer Team war betroffen, rund 140 Skisäcke waren liegen geblieben. Nach mehrfacher telefonischer Nachfrage beim Air Canada Gepäck Service wurde uns mitgeteilt, dass unser Gepäck nun in Johannesburg / Südafrika (!) sei und am Dienstag via Katar und New York zu uns nach Lake Placid (Bundesstaat New York) geliefert werden sollte. Per Zufall erfuhren wir dann, dass am Montag Abend ein Lastwagen mit 140 Skisäcken in Lake Placid erwartet wurde. Unter diesen befanden sich auch unsere Skier. Da auch das Gepäck des amerikanischen Nationalteams betroffen war, gehen nun die Gerüchte um, dass die US Air Force extra einen Spezialjet aufgeboten hat, um das Gepäck möglichst schnell von Südafrika nach Lake Placid zu transportieren. :-)
Thomas Lambert und Andreas Isoz konnten dieses Wochenende beim Weltcupspringen in Deer Valley (Salt Lake City , USA) nicht an die Leistungen des vergangenen Weekends anknüpfen. Thomas gelang Absprung und Landung nicht optimal und musste sich mit dem 28. Schlussrang begnügen. Andreas plagten Rückenschmerzen und konnte dadurch nur einen Trainingssprung absolvieren. Auch er patzerte bei der Landung und musste sich mit Rang 22 begnügen.
Der Luzerner Renato Ulrich sprang beim Weltcup in Deer Valley auf den sehr guten vierten Rang und bestätigt damit seine gute Form im Hinblick auf Olympia. Christian Hächler wurde 21. Evelyne Leu konnte nicht an ihre herrvoragenden Leistungen des letzen Wochenendes anknüpfen und belegte den 18. Rang.
Am kommenden Freitag, 15. Januar, findet am Abend in Deer Valley (Park City) der nächste Weltcup statt. Das Schweizer Aerials Team reiste am Montag Morgen früh um 6 Uhr via Denver von Calgary nach Salt Lake City. Auf der Anlage in Deer Valley fanden 2002 die Olympischen Spiele statt.
Beim ersten Weltcupspringen im neuen Jahr klassierten sich Thomas und Andreas unter den besten 10 Athleten. Der Wettkampf verlief für beide ziemlich identisch. Mit einem guten Sprung qualifizierten sich beide für das Finale der besten 12 Springer. Die Bedingungen waren sehr wechselhaft und für die Athleten gestaltete es sich sehr schwierig sich an die Bedingungen anzupassen. Leider gelang sowohl Andreas als auch Thomas der Finalsprung jeweils nicht nach ganz nach Wunsch. So belegte Thomas den 9. und Andreas den 10. Rang. Diese Resultate bedeuten die halbe Olympiaqualifikation. Swiss Olympic fordert von den Skiakrobaten im Weltcup entweder zwei Top 12 Ränge oder eine Platzierung unter den besten acht. Für die beiden anderen Schweizer Herren am Start, Renato Ulrich (21.) und Christian Hächler (34.), verlief der Weltcup in Calgary leider weniger erfolgreich.
Die Nacht vor dem Wettkampf in Calgary verlief für Thomas ziemlich turbulent. Um 20 Uhr beklagte er bei der Videoanalyse mit Coach Michel Roth plötzlich starke Bauchschmerzen. Als diese nach einiger Zeit immer schlimmer wurde, entschieden sich die Betreuer ihn ins Spital zu bringen. Nach zwei Stunden im Warteraum der Notaufnahme und anhaltenden starken Bauchkrämpfen wurde Thomas dann endlich behandelt. Die Ärzte verabreichten ihm Schmerzmittel und führten diverse Untersuchungen durch. Die Ärzte gingen von einem entzündeten Blinddarm aus und planten eine Operation in den frühen Morgenstunden. Zur Sicherheit führten sie mit Thomas noch einen Scan der inneren Organe durch. Thomas Schmerzen liessen gegen 6 Uhr Morgens aber wieder so schnell nach wie sie gekommen waren. Der Scan ergab dann auch, dass mit dem Blinddarm alles in Ordnung war. Sie stellten lediglich fest, dass die Lymphknoten in der Bauchregion sehr stark geschwollen waren und sie gingen davon aus, dass die Schmerzen im Zusammenhang mit diesen Lymphknoten ausgelöst wurden. So erteilten die Ärzte in Calgary zusammen mit Swiss Olympic Arzt Daniele Mona um 8.30 Uhr die Freigabe für die Teilnahme vom Wettkampf.
Podestplatz für Evelyne Leu
Beim Weltcup der Frauen in Calgary belegte Evelyne Leu den hervorragenden zweiten Rang. Sie musste sich einzig von der Chinesin Nina Li geschlagen geben. Herzliche Gratulation. Lesen Sie mehr von Evelyne Leu im Interview am Ende dieses Newsletters.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für das Jahr 2010. Wir geniessen zurzeit noch die letzten freien Tage vor unser Abreise nach Kanada. Am Montag fliegen wir nach Calgary, wo es dann am kommenden Wochenende mit der nächsten Weltcup Veranstaltung weitergeht.
Heute fand in Changchun der Weltcup Auftakt der Saison 2009 / 2010 statt. Leider lief es sowohl Thomas als auch Andreas nicht nach Wunsch. Beide klassierten sich nicht für das Finale der besten 12 Athleten. Andreas wurde 22. und Thomas 31. Die beiden Athleten konnten ihre Sprünge nicht sauber stehen und hatten deshalb keine Chance sich weiter vorne zu klassieren.
Erfreulich aus Schweizer Sicht waren die Resultate von Renato Ulrich als 4. bei den Herren und Tanja Scherrer als 5. bei den Damen. Für Renato und Tanja bedeutet dies die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Vancouver. Herzliche Gratulation. Christian Hächler und Evelyne Leu klassierten sich jeweils als 12.
Bereits morgen bittet sich für Andreas und Thomas die Chance zur Revanche. Denn dann findet das zweite Wetlcupspringen in Changchun statt.
Bilder von unseren Sprüngen können wir euch leider nicht zeigen, da Youtube in China nicht aufrufbar ist. Wir werden diese auf unserem Youtube Kanal www.youtube.com/user/roadtovancouver nachliefern.
Am vergangenen Montag sind wir nach Finland, genauer nach Ruka, ins Trainingslager geflogen. Hier werden wir für rund drei Wochen an unseren Sprüngen feilen, damit wir optimal auf die Wettkampsaison vorbereitet sind. Die Trainingsbedingungen hier im hohen Norden sind ausgezeichnet. Die Anlage wurde von unserem Trainerstab, angeführt von Michel Roth perfekt vorbereitet. 2005 fanden hier Weltmeisterschaften statt.
Vor dem Training in Saas Fee hat Andreas nochmals auf der Wasserschanze in Mettmenstetten an seinem neuen Sprung, dem Full-tripleFull-Full (Dreifachsalto mit fünf Schrauben) gearbeitet. Thomas verbrachte zwei Wochen auf dem Gletscher in Saas Fee. Dort hat er zusammen mit seinen Mannschaftskollegen die ersten Doppelsaltos absolviert. Das Ziel war sich an das Springen im Schnee und vor allem an die Landung zu gewöhnen, welche der grosse Unterschied zu den Sprüngen auf der Wasserschanze darstellt. Die Umstellung gelang von Anfang an bestens.
Das Ziel in Finland ist sowohl für Thomas als auch Andreas eine bestmögliche Vorbereitung für die bevorstehende Wintersaison und die ersten beiden Weltcup in China, welche vor Weihnachten stattfinden. In den ersten beiden Wochen werden wir vor allem noch an den Basissprüngen arbeiten. In der letzten Woche werden dann sicherlich die schwierigeren Wettkampfsprünge im Vordergrund stehen.
Die Bilder folgen in Kürze
Thomas wurde am Freitag 6. November vom Sportparlament im Haus des Sports in Ittigen bei Bern als Athletenvertreter in den Exekutivrat von Swiss Olympic gewählt. Zusammen mit Roger Cadosch (Minigolf) vertritt er die Interessen der Athleten im 14-köpfigen Exekutivrat. Alle weiteren Informationen zum Exekutivrat von Swiss Olympic und der Wahl von Thomas findet Ihr unter folgendem Link.
Heute in 100 Tagen werden die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver eröffnet. Am Freitag 12. Februar beginnen die 21. Olympischen Winterspiele. Unsere Qualifikation findet am Montag 22. Februar am Abend um 20 Uhr (lokale Zeit, 5 Uhr morgens in der Schweiz) statt und das Finale geht am Donnerstag, 25. Februar zur gleichen Zeit über die Bühne.
Die beiden Schweizer Skiakrobaten Thomas Lambert und Andreas Isoz, beide Olympiahoffnungen für Vancouver, versuchen auf ungewöhnliche Weise einen gemeinsamen Sponsor zu finden. Auf der Internet-Auktionsplattform Ricardo.ch kann man sich die beiden Skiakrobaten „ersteigern“.
Obwohl beide zur Skiakrobatik Weltspitze gehören, müssen sie einen beachtlichen Anteil ihrer Skis selber finanzieren. Trotz intensiver Suche nach einem kostendeckenden Sponsor, haben die beiden den Werbeplatz auf ihren Skis nicht verkaufen können. „Wir erhoffen uns auf diesem Weg einen innovativen Sponsor oder Gönner zu finden, der uns auf dem Weg nach Vancouver unterstützen möchte. Viel Zeit bleibt nicht, schon sehr bald beginnt die wichtige Olympiasaison.
Link zur Auktion:
Die Sportredaktion von www.20Minuten.ch hat in diesem Sommer unter der Rubrik "wie schwierig ist eigentlich...." einen Selbstversuch im Jumpin gemacht. Unter der fachkundigen Anleitung von Andreas und Thomas haben die beiden Sportjournalisten ihr Können unter Beweis gestellt. Video
Die freestyle-night geht in die 7. Runde! Am nächsten Samstag wird die modernste Wasserschanze Europas in Mettmenstetten wieder zum Schauplatz von spektakulären Wettkämpfen in den Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und BMX. Die Kombination von dem Style der Freeskiier und dem der Snowboarder gepaart mitder technischen Höchstschwierigkeit der Skiakrobaten verspricht auch dieses Jahr Spektakel pur.
Einige Faktoren sind an diesem Event für uns Skiakrobaten ungewohnt: So springen beispielsweise Frauen gegen Männer in der gleichen Wertung und die Fachjury besteht nicht nur aus gelernten Skiakrobatik-Kampfrichtern. Dreifachsaltos mit bis zu fünf Schrauben werden auch dieses Jahr zu sehen sein. Organisator und Mitglied der Nationalmannschaft, Andreas Isoz zur 7. freestyle-night: „Die freestyle-night ist für mich das Highlight dieses Sommers. Eine grosse Show, spezielle Lichtverhältnisse sowie die Tatsache, mit einem Minimum an Trainingssprüngen das Maximum an Schwierigkeit herauszuholen, ist für mich eine super Möglichkeit die speziellen Bedingungen des Olympiawinters zu testen.“ Neben den Schweizer Top-Athleten Andreas Isoz, Renato Ulrich, Evelyne Leu und Thomas und Christopher Lambert werden auch einige ausländische Skiakrobaten am Start sein. Das Teilnehmerfeld wird voraussichtlich durch Athleten aus England, Frankreich, USA und Australien ergänzt.
Selbstverständlich würden wir uns über euren Besuch und lautstarke Unterstützung am Samstag sehr freuen!! Weitere Infos unter
www.freestlye-night.ch
Das Video von der letztjährigen Ausgabe findest du hier
Sie sind da: Die Portraits von unserem Fotoshooting mit den berühmten Fotografen der Agentur Roth-Schmid. Wir sind hell begeistert von den entstandenen Portraits. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei den beiden Fotografen für ihre hervorragende Arbeit bedanken.




Sport Heart ist eine Non-Profit Organisation, welche sich für Randsportarten jeglicher Art einsetzt. Die Organisation trägt mit gezielten finanziellen Beiträgen dazu bei, dass sich rund ein Dutzend ausgewählte Athletinnen und Athleten
aus finanziell schwachen Randsportarten optimal auf die Olympischen Spiele vorbereiten können.
Sport Heart ist ein Businessclub mit rund 80 Mitgliedern, welche einen Jahresbeitrag leisten. Dieses Geld wird direkt an den Schweizer Sport weitergeleitet. Seit dem letzten Herbst profitieren auch die drei Skiakrobaten Renato Ulrich, Andreas Isoz und Thomas Lambert von einer direkten finanziellen Unterstützung. Monatlich erhalten die drei einen Beitrag als Hilfe bei der Deckung der laufenden Trainingskosten. Die Unterstützung von Sport Heart ist für die jungenSkiakrobaten sehr wertvoll. Obwohl sich alle drei zur Weltspitze dazu zählen dürfen, lässt sich mit dem Sport nicht viel Geld verdienen. Aus diesem Grund sind diese zusätzlichen finanziellen Mittel sehr willkommen. Sport Heart organisiert regelmässig Veranstaltungen, bei welchen sich die Mitglieder und die Sportler treffen. So findet ein spannender Austausch zwischen den Sportheart Mitgliedern, in den meisten Fällen handelt es sich um Unternehmer aus dem Raum Zürich, und den Sportlern statt.
Am letzten Freitag nahm sich Profi-Fotograph Andre Roth von der Agentur Roth/Schmid Zeit, um mit uns professionelle Aufnahmen für unsere Homepage zu schiessen. Roth/Schmid führen normalerweise Werbeaufträge für die renommiertesten Unternehmen aus oder schiessen Portraits der internationalen Prominenz. Weitere Informationen findet Ihr und www.roth-schmid.ch.
Wir möchten den beiden Fotographen ganz herzlich für ihre Unterstützung danken. Nachfolgend sind einige persönliche Fotos vom Shooting zu sehen. Die Bilder der Fotographen schalten wir dann so bald als möglich auf.
Zusammen mit Freundin Corinne besucht Thomas am vergangenen Wochenende die French Open in Paris. Die beiden reisten mit dem TGV am Donnerstag nach Paris, wo sie Nicolas Thepaut, den besten französischen Skiakrobaten trafen. Nico wohnt mitten in Paris 10 Minuten von Roland Garros entfernt. Am Freitag schauten sich die Drei die beiden Halbfinals der Herren an. Es spielten Robin Söderling gegen Fernando Gonzales und Juan Martin del Potro gegen Roger Federer. Wie die Matches ausgingen, ist ja bekannt.
Die Stimmung auf dem Center Court Philippe Chatrier war überwältigend. Das französische Publikum unterstützte Roger von Anfang an phänomenal mit Sprechkören im Minutentakt.
Der Besuch der French Open war ein absolut einmaliges Erlebnis. Die beiden Halbfinals waren enorm spannend und gingen beide über fünf Sätze. Thomas konnte sich beim Federer Spiel vor lauter Nervosität kaum mehr auf dem Stuhl halten. Die Erleichterung war riesig als sich Roger nach knapp vier Stunden gegen den sehr gut aufspielenden Del Potro durchsetzen konnte. Aus lauter Begeisterung über die Erlebnisse in Paris haben sich Corinne und Thomas zum Ziel gesetzt, bei allen vier Grand Slams in Melbourne, Paris, Wimbledon und in New York mindestens einmal live dabei zu sein. :-)
Am Donnerstag und Freitag 14. und 15. Mai fand in Magglingen das Vancouver 2010 Kickoff Meeting statt. Alle potentiellen Olympia-Athleten wurden von Swiss Olympic zu diesem Treffen eingeladen. Auf dem Programm standen nebst Spiel und Spass auch Informationsveranstaltungen und Kleideranprobe. Sportminister Ueli Maurer hielt vor der versammelten Menge eine Ansprache und wünschte den Athlteten und Betreuern für die Spiele in Vancouver viel Glück. Zudem überreichte er den Athleten eine Grussbotschaft des Bundesrates.
Am Montag 20. April ist Thomas für 3 Wochen in den WK nach Magglingen eingerückt.Im Frühjahr 2004 wurde im Zuge der Armee Reform 21 die erste Spitzensport Rekrutenschule durchgeführt. Von nun an konnten junge Spitzensportler eine 18-wöchige RS absolvieren, welche perfekt auf ihre Trainingsbedürfnisse zugeschnitten ist. Thomas war einer dieser 12 jungen Sportler, die im März 2004 in die erste Spitzensport-RS einrückten.
Athleten, welche sich auf Olympische Spiele vorbereiten, können ihre Dienstpflicht in Form eines koordinierten Trainingslager in Magglingen oder auf ihrer jeweiligen Trainingsanlage absolvieren. Thomas kann diese drei Wochen als Aufbautraining nutzen. Unter der Betreuung von Martin Walti können die vier Skiakrobaten Renato Ulrich, Christian Hächler, Christopher und Thomas Lambert von perfekt auf sie zugeschnittenen Trainingseinheiten profitieren. Diese drei Wochen dienen den Athleten vor allem als Aufbautraining. Nebst Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstrainings stehen auch Trampolineinheiten auf dem Programm.
Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Bald können wir mit unserem Sommertraining auf der Wasserschanze im Jumpin loslegen. Bis es soweit ist, muss aber noch einiges getan werden. Das Wasser ist weg und der Pool muss geputzt werden. Andreas bringt alles auf Vordermann, so dass wir im Mai mit dem Training beginnen können und die ersten Plauschgruppen neue Sprünge und Slip & Slide ausprobieren können.
Nachfolgend einige Bilder des Frühlingsputzes.
Nach der langen Wintersaison arbeitete ich nun wieder bei der Raiffeisenbank Thalwil. Die Raiffeisenbank bietet mir eine sehr flexible 50 Prozentstelle. Ich unterstütze die Bankleitung in der Ausarbeitung diverser Projekte. Das Spektrum ist sehr vielfälltig und die Arbeit sehr spannend. Ich geniesse grosse Freiheiten und lerne praktisch jeden Tag wieder etwas dazu. Dank dieser Stelle ist es mir möglich, die Trainingszeit in meine sportliche Karriere zu investieren, welche ich vor den Olympischen Spiele brauche. Unter nachfolgendem Link erfahrt ihr mehr zum Thema Arbeit und Spitzensport.
Ganz nach dem Raiffeisen Slogan: Raiffeisen macht den Weg frei für Thomas Lambert :-)
Nach der WM in Inawashiro in Japan verbrachte Thomas einige Tage in Tokyo. Neben Thomas blieben auch noch einige andere Schweizer, Französische, Kanadische und Weissrussische Athleten für drei Tage in der japanischen Metropole. Das Japanische Skiakrobatik Team zeigte der multikulti Truppe einige Insider Tipps in Tokyo.
Sportpanorama 8. März:
Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Verbesserung unserer Landung hat das Schweizer Fernsehen Thomas und das Forschungsteam für einen Tag in Meiringen-Hasliberg begleitet. Die Aufnahmen wurden am Sonntag 8. März ausgestrahlt. Mit dem nachfolgenden Link könnt ihr die Sendung nochmals ansehen:
WM Finale:
Beim WM Finale in Inawashiro in Japan belegte Andreas den 12. Rang. Nach einem verpatzten ersten Sprung war der Traum von einer WM Medaille leider bereits früh ausgeträumt. Im zweiten Durchgang sprang Andreas zwar noch einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben. Da aber auch dieser nicht nach Wunsch gelang, musste er mit dem zwölften Rang vorlieb nehmen. Einen super Tag erwischte Renato Ulrich. Der 25 jährige Luzerner zeigte zwei solide Sprünge und belegte in der Endabrechnung den sehr guten aber undankbaren vierten Rang. Herzliche Gratulation. Weltmeister wurde der Amerikaner Ryan St.Onge vor den beiden Kanadiern Steve Omischl und Warren Shouldice. Bei den Frauen konnte sich leider keine Schweizerin fürs Finale der besten 12 Athletinnen qualifizieren. Es gab einen chinesischen Doppelsieg. Der Wettkampf wird um 12.10 Uhr Schweizer Zeit auf TSR 2 übertragen.
Für Andreas und Thomas waren diese Weltmeisterschaften sicherlich ein wichtiger Test für die Olympischen Spiele in Vancouver im nächsten Winter. Nun geht es darum die richtigen Schlüsse aus diesem Grossanlass zu ziehen. Beide haben in dieser Saison immer wieder ihre Qualitäten mit sehr vielen guten Resultaten unter Beweis gestellt. Allerdings fehlt es beiden, beispielsweise im Vergleich mit der kanadischen Weltnummer 1 Steve Omischl, noch an der nötigen Konstanz um bei jedem Wettkampf vorne dabei sein zu können.
Die Saison ist für die Schweizer Skiakrobaten nun zu Ende. Thomas wird die nächsten vier Tage in Tokyo und in Kyoto als Tourist verbringen. Andreas hingegen macht auf seinem Rückweg einen Abstecher nach Thailand, wo er in Phuket einen zweiwöchigen Ferienaufenthalt verbringt.
WM Qualifikation:
Andreas überstand die Qualifikation für das WM Finale von Mittwoch 4. März mit zwei sicheren Sprüngen souverän. Thomas hingegen erwischte einen rabenschwarzen Tag und schied als 23. aus. Im Finale der besten 12 Athleten werden die Karten nochmals neu gemischt. Andreas hat sicherlich gute Chancen ein super Resultat zu erzielen. Im Training hat er vor zwei Tagen erstmals einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben auf Schnee gezeigt. Dieser Sprung ist zwar sehr schwierig zu stehen, er könnte sich aber als das goldige Zünglein an der Waage erweisen. Bisher haben diesen Sprung insgesamt erst drei Athleten weltweit auf Schnee gesprungen. Wir werden Euch auf alle Fälle über die Geschehnisse auf dem Laufenden halten.
14. Februar
Einstein
13. Februar
1.Rudy-Randy-Full auf Schnee
4. Februar
Ryan St.Onge erklärt den dFFF
4. Februar
Vancouver Tickets
4. Februar
Cypress Mountain ist bereit
4. Februar
Die Schweizer Delegation in Vancouver
3. Februar
Auch Andreas Isoz in Vancouver dabei
30. Januar
Thomas Lambert mit Olympiaquali
25. Januar
Vorschau Mt. Gabriel
25. Januar
Knapp vorbei
17. Januar
Vorschau Lake Placid
16. Januar
Lange Reise ohne Gepäck
16. Januar
Rückschlag in Deer Valley
13. Januar
Vorschau Weltcup Deer Valley
12. Januar
Halbe Oylmpiaqualifikation
31. Dezember
Happy New Year
26. Dezember
RTV Newsletter
19. Dezember
1. Weltcup Changchun
18. Dezember
News aus China
20. November
Training in Ruka
6. November
Thomas in den Exekutivrat von Swiss Olympic gewählt
3. November 2009
Noch 100 Tage bis zur Eröffnungsfeier
28. Oktober 2009
Newsletter 28.10.09
20. Oktober 2009
Skiakrobat zu ersteigern
auf Ricardo.ch
1. Oktober 2009
20 Minuten @ Jumpin
18. Juli 2009
Freestyle-Night
13. Juli 2009
Portraits von Roth-Schmid
24.06.2009
Sport Heart
15.06.2009
Photoshooting mit Roth/Schmid
12.05.2009
Olympiatreff
18.04.2009
Jumpin Frühlingsputz
16.04.2009
Thomas und Raiffeisen
07.03.2009
Sportpanorama